Donnerstag, Januar 30, 2020

Bern: Kritik an Messe "Fischen Jagen Schiessen" » WILD BEIM WILD

Bern: Kritik an Messe "Fischen Jagen Schiessen" » WILD BEIM WILD



Wussten Sie…





  • dass in der Schweiz unschuldige Jungwölfe liquidiert werden?
  • dass Hobby-Jäger bei der Beurteilung der Wildbretqualität lügen und verarbeitetes Wildfleisch laut der WHO wie Zigaretten, Asbest oder Arsen krebserregend ist?
  • dass laut Studie nirgendwo die Bleibelastung der Steinadler und Bartgeier höher ist, als in den Schweizer Alpen, wegen der Munition der Hobby-Jäger?
  • dass die Waidgerechtigkeit der Hobby-Jäger dem Tierschutzgesetz diametral widerspricht, eine Fata Morgana ist?
  • dass Jagd Krieg ist, wo man tierische Konkurrenten einfach liquidiert?
  • dass
    es unzählige illegale und nicht gekennzeichnete Hochsitze in unsere
    Natur gibt, die zum Teil so morsch sind, dass sie eine Gefahr für Kinder
    darstellen, Menschen zu Tode kommen können?
  • dass Jahr für Jahr
    unzählige Menschen durch Jägerwaffen getötet oder verletzt werden,
    teilweise so schwer, dass sie im Rollstuhl sitzen oder ihnen Glieder
    amputiert werden?
  • dass in der Schweiz jährlich rund 120’000
    völlig gesunde Rehe, Hirsche, Füchse, Murmeltiere und Gämsen meist
    sinnlos gekillt werden?
  • dass es wegen der Hobby-Jägern heute kaum mehr möglich ist, mit den Wildtieren in Harmonie zu leben, Wildtiere zu sehen?
  • dass
    Schrotladungen, die Hasen wie kleine Kinder aufschreien lassen und
    “geschossenen” Rehen und Hirschen die Innereien zerfetzen, damit sie auf
    der Flucht Spuren für die Nachsuche hinterlassen?
  • dass die
    Behauptung der Hobby-Jäger, die grausamen Wildtier-Massaker seien
    notwendig, um Tierbestände zu regulieren, wissenschaftlich widerlegt
    sind?
  • dass Hobby-Jäger offen zugeben, dass es bei der Jagd um
    die “Lust am Töten” und “die Freude am Beute-Machen” einer krankhaften
    Passion geht?
  • dass Hobby-Jäger keinen sechsten Sinn haben und
    dennoch regelmässig behaupten, sie schössen nur kranke und schwache
    Tiere, was natürlich in der Praxis nicht stimmt?
  • dass
    Hobby-Jäger ins Ausland zur Trophäenjagd fahren, fern aller Arten- und
    Jagdschutzbestimmungen, es sogar Reiseveranstalter für solch debile
    Jagdvergnügen gibt?
  • dass die überwiegende Mehrheit keine
    legitimierten Berufsjäger sind, sondern die Jagd als Hobby-, Sport- und
    Freizeitvergnügen ausüben, was nicht sittlich ist und eigentlich dem
    Tierschutzgesetz widerspricht?
  • dass 99.07 % der zivilisierten
    Menschen in der Schweiz keine Hobby-Jäger sind, also nur 0.3 %
    Hobby-Jäger Freude an diesen blutigen Aktivitäten haben?
  • dass diese Wildtierkiller nicht anhand wissenschaftlicher Rechtfertigungen jagen?
  • dass
    geschützte Arten eigentlich nicht ins Jagdrecht gehören, weil
    Hobby-Jäger mit dem Artenschutz überfordert sind und immer wieder auf
    der roten Liste stehende Tiere, wie Luchs, Wolf, Feldhase, Rebhuhn,
    Wachtel usw. aus Spass abschiessen?
  • dass Hobby-Jäger bestimmte
    Tierarten gezielt dezimieren, um keine Konkurrenz zu haben, für ihr
    widernatürliches Verhalten (Fuchs, Luchs, Wolf, Greifvögel usw.)?
  • dass
    das Wild stirbt, bevor der Hobby-Jäger auch nur einen einzigen Schuss
    abgeben kann, es dies zu verhindern gilt und wohl der zentrale Gedanke
    der Hege und Pflege sowie Jagdplanungen ist?
  • dass bei den
    Wildschweinen (und Füchsen) normalerweise nur die Leitbache Junge
    bekommt, aber aufgrund ihres Abschusses alle weiblichen Tiere innerhalb
    der Rotte sich fortpflanzen und wir auch deshalb eine
    Wildschweinschwemme haben?
  • dass die Weidetiere – Hirsche, Rehe
    usw. – ursprünglich hauptsächlich tagaktiv auf Feldern und Wiesen
    lebten, wie Ziegen, Schafe, Kühe usw. und nicht im Wald?
  • dass
    der Wolf für die Gesunderhaltung der wilden Huftiere langfristig
    lebenswichtig ist, weil er zum Beispiel mit unglaublicher Präzision
    kranke oder schwache Tiere erbeutet und dadurch den Hobby-Jägern hoch
    überlegen ist?
  • dass Füchse nach der sinnlosen Jagd meist im Abfall landen?
  • dass
    Füchse heute hauptsächlich gejagt werden, damit es mehr Hasen usw. für
    die Hobby-Jäger in der Bratpfanne hat? Sich der Fuchs aber zu über 90 %
    nicht von Hasen ernährt, einen gesunden Hasen gar nie erwischt?
  • dass
    man gegen Hobby-Jäger im Tierschutz nicht nur mit Sanftmut,
    Strassenfesten, Gebetsketten usw. vorgehen kann (auf einen groben Klotz
    gehört ein grober Keil)?
  • dass Hobby-Jäger mit dem Jägerlatein eine respektlose Verhöhnung von Lebewesen betreiben?
  • dass
    es verpönt ist, Hochwild an der Fütterung zu erschiessen, der
    Hobby-Jäger aber kein Skrupel hat, dies beim Beutekonkurrenten Fuchs zu
    tun?
  • dass in manchen Kantonen Hobby-Jäger nur des zarten Fleisches eines Jungtieres wegen auf die Jagd gehen?
  • dass
    Hobby-Jäger trächtige Mutterkühe vor ihren Jungtieren erschiessen oder
    nur Jungtiere während der Aufzuchtzeit (Nach-Sonderjagd)?
  • dass Hobby-Jäger die Umwelt, Natur, Mensch und Tier mit ihrer Munition vergiften?
  • dass
    Bestialität, Barbarei, Grausamkeit, Blutvergiessen, sinnlose Qualen
    kein Kulturgut sein kann in einer zivilisierten Gesellschaft?
  • dass
    Hobby-Jäger im strengen Winter hungernde Tiere mit Futter anlocken, nur
    um sie hinterhältig und feige erschiessen zu können?
  • dass Hobby-Jäger scharf gemachte Hunde in Höhlen hetzen, um Füchse und Dachse zu eliminieren (Baujagd)?
  • dass
    Hobby-Jäger friedliche Lebewesen in Kastenfallen locken, in denen sie
    unter Umständen tagelang leiden und auf ihren Killer warten müssen oder
    den Tieren oft einen stundenlangen Todeskampf bereiten (Fallenjagd)?
  • dass
    Hobby-Jäger friedliche Wildtiere beim Schlafen oder Sonnen feige mit
    hochmodernen Präzisionswaffen aus dem Hinterhalt meucheln oder
    verletzen?
  • dass Hobby-Jäger Auszeichnungen, Fellmärkte,
    Preisverleihungen für den Trophäenkult, Trophäenschauen, Pelzhandel usw.
    unterstützen?
  • dass Hobby-Jäger minderjährigen Schulkindern Schusswaffen in die Hände drücken und mit ihnen das Töten üben?
  • dass Hobby-Jäger ihre qualvollen Taten oft in der Einsamkeit ausführen, was Tierquälereien fördert?
  • dass
    Hobby-Jäger viele Wildtiere nur schwer verletzen und die Opfer oft
    stundenlang unter enormen Qualen und Angst leiden, bis ein Schweisshund
    sie findet und sie erschossen werden?
  • dass Hobby-Jäger (ausser der Vivisektion) den Tieren am meisten Qualen und Missbrauch zufügen, auch durch die Art des Tötens?
  • dass
    die jägerliche Tier- und Naturliebe sich nicht am Dasein des geliebten
    Objekts erfreut; vielmehr zielt sie darauf ab, das geliebte Wesen mit
    Haut und Haar zu besitzen, und gipfelt darin, es durch den Akt des
    Tötens zur Beute zu machen?
  • dass Hobby-Jäger Verbissschäden geradezu fördern durch den Jagddruck insbesondere auf Beutegreifer wie Fuchs, Luchs und Wolf?
  • dass Hobby-Jäger für asoziales, unethisches und unchristliches Verhalten Tür und Tor öffnen?
  • dass Hobby-Jäger der Bevölkerung normale natürliche Tierbeobachtungen und Interaktionen vorenthalten?
  • dass es kein grösseres und mit Munition verseuchtes Quälprodukt gibt, als Wildbret?
  • dass es schweizweit keine einheitliche Regelung gibt, was Sehtest, Schiesspraxis usw. der Hobby-Jäger betrifft?
  • dass es keinen psychologischen Wesenstest für Hobby-Jäger gibt?
  • dass es kein Alkoholverbot gibt für Hobby-Jäger, wenn sie mit ihren Waffen auf Tiere schiessen?
  • dass Hobby-Jäger in schulische Einrichtungen eindringen, um ihr Jägerlatein und Gewalt den Kindern aufzuschwätzen?
  • mehr Fakten statt Jägerlatein finden sie HIER

Bern: Kritik an Messe "Fischen Jagen Schiessen" » WILD BEIM WILD

Bern: Kritik an Messe "Fischen Jagen Schiessen" » WILD BEIM WILD



Ab Donnerstag den 13. – 16. Februar 2020
findet die Messe „Fischen Jagen Schiessen“ auf dem Expo-Gelände in Bern
statt. Die IG Wild beim Wild kritisiert die Veranstaltung und ruft dazu
auf, die Messe zu meiden. Töten als „Zeitvertreib“ ist eine Unkultur.




Obwohl es keinen nachvollziehbaren Grund für die Jagd auf Tierarten wie zum Beispiel Rabenkrähen, Saatkrähen, Eichelhäher, Elster, verwilderte Hauskatze, Waschbär, Marderhund, Fuchs und Dachs auf
der Niederjagd gibt, werden die Wildtiere und auch Haustiere jährlich
vornehmlich als „Freizeitbeschäftigung“ von Hobby-Jägern getötet.





Wer sinnlos tötet, schützt nicht und der zivilisierten Gesellschaft nützt es nichts. Hobby-Jäger sorgen somit auch nicht für gesunde oder natürliche Wildbestände, insbesondere nicht mit ihrer abscheulichen Fuchsjagd.





Die IG Wild beim Wild kritisiert, dass der Veranstalter Bernexpo AG
Leuten eine Plattform bietet, die einer Gewaltkultur, im Rahmen eine
falsch verstandenen Naturerfahrung, frönen. Trophäen-Jäger können zum
Beispiel auf solchen Messen auch den Abschuss auf Wildtiere in Namibia
buchen. Kambaku GmbH & Co. ist so ein Reiseveranstalter, der behauptet, europäische Hobby-Jäger müsse dort die Wildbestände regulieren, weil die lokalen Prädatoren versagen.





Namibia ist im deutschsprachigen Raum bei Jagdtouristen sehr beliebt.
In der ehemaligen deutschen Kolonie leben rund 20.000 Deutsch-Namibier,
deren Muttersprache Deutsch ist. Einige von ihnen locken zum
deutschsprachigen All-Inclusive-Jagdurlaub auf ihre Farmen. Rund 200
Euro am Tag kostet die betreute Jagd, Unterkunft und Vollpension
inklusive. Hinzu kommen Kosten für Leihgewehre und Trophäengebühren für
abgeschossene Tiere.





Hobby-Jäger sind laut Medienberichten in der Schweiz nachweislich
Jahr um Jahr im vierstelligen Bereich in Gesetzesübertretungen, wie
Verstösse gegen das Jagdrecht, Wilderei, Waffenschmuggel, Umwelt – und
Verkehrsdelikte, Tierschutzverstösse und weitere Straftaten involviert
(1).





Im Rahmen der Jagd kommen Praktiken zum Einsatz, die das
Tierschutzgesetz eigentlich verbietet. Dabei fügen Hobby-Jäger den
empfindsamen Lebewesen häufig erhebliche Schmerzen zu. Zudem ereignen
sich jährlich Vorfälle, bei denen Fehlschüsse oder Querschläger Menschen
verletzen oder gar töten, Gewehrkugeln in Häuser einschlagen oder
Spaziergänger plötzlich unter Beschuss geraten.





Angler locken jedes Jahr Millionen Fische in eine Falle, bohren ihnen
einen Haken durch den Mund, lassen sie ersticken oder nehmen sie teils
noch lebend aus. Die IG Wild beim Wild fordert ein Verbot der Hobby-Jagd und des Angelsports.





„Es ist
geschmacklos, das Töten von Tieren als eine Art unterhaltsamen
‚Freizeitsport‘ auf der Messe Fischen Jagen Schiessen in Bern
anzupreisen. Unter dem Deckmantel der Naturverbundenheit verursacht die
Jagd unermessliches Leid – jedes Jahr werden viele Tiere durch
Fehlschüsse verwundet oder sinnfrei terrorisiert. Viele von ihnen
sterben langsam und qualvoll. Sensible Fische werden als Spielzeug oder
Sportgeräte betrachtet und aufgespiesst und erschlagen.“


Carl Sonnthal, IG Wild beim Wild.

Naturkatastrophe Hobby-Jäger

Nach dem schockierenden UNO-Bericht zum Artensterben im Frühling 2019
fällt der Blick auf die Schweiz. Der Anteil der bedrohten Arten ist in
keinem Land der Welt so gross wie in der Schweiz. Über ein Drittel der
Pflanzen, Tiere und Pilzarten gilt als bedroht. Es sind immer auch diese
Kreise aus Hobby-Jägern und Vieh-Bauernvertretern mit ihrer
Lobbyarbeit, die über die Politik, Medien und Gesetze seit Jahrzehnten
dafür verantwortlich zu machen sind. Sie sind es, die zeitgemässe,
ethische Tierschutz-Verbesserungen notorisch blockieren und den seriösen
Tier- und Artenschutz sabotieren.





Mittwoch, Juni 15, 2016

Der Krieg gegen die Tiere und ein Plädoyer für die All-Einheit des Lebens – Folge 22 – DER FREIE GEIST

Der Krieg gegen die Tiere und ein Plädoyer für die All-Einheit des Lebens – Folge 22 – DER FREIE GEIST

 Gott, der Ewige, gab allen Lebewesen Seinen Lebensodem und beauftragte
den Menschen, die Erde in Liebe und Fürsorge für die anderen Geschöpfe
zu bebauen und zu bewahren. Menschen und Tieren wurden die Pflanzen zur
Nahrung gegeben. Die Priesterkaste äußerer Religionen jedoch verlangte
Tieropfer und erlaubte das Morden der Tiere und den Fleischkonsum. Jesus
von Nazareth sprach gegen die Tieropfer, und Er wollte auch den
Fleischverzehr beenden, wie apokryphe Schriften außerhalb der Bibel
belegen.

Sonntag, Januar 17, 2016

www.wildtierschutz-deutschland.de: Jäger schaffen keinen Lebensraum für Wildtiere, so...

Jäger schaffen keinen Lebensraum für Wildtiere, sondern Tötungsgelegenheiten für sich

Von Carl Sonnthal, Schweiz - wildbeimwild.com

Kaum sind ein paar Exemplare Luchs oder Wolf im Land, sind die Jäger schon wieder überfordert. Lautstark fordern sie landauf landab per Revisionen deren Abschüsse.
Im Urzustand, also dort, wo der Jäger das Leben und die Biodiversität in der Natur nicht durcheinander gebracht hat, sind Wildbestände vorhanden, die sich dynamisch anpassen. Beutegreifer, harte Winter usw. sorgen dafür, dass keine Massenvermehrung eintritt.
www.wildtierschutz-deutschland.de: Jäger schaffen keinen Lebensraum für Wildtiere, so...: Von Carl Sonnthal, Schweiz - wildbeimwild.com Kaum sind ein paar Exemplare Luchs oder Wolf im Land, sind die Jäger schon wieder überf...

Freitag, November 06, 2015

Tierschutz in Hessen: Protest gegen Bouffier-Jagd | Rhein-Main - Frankfurter Rundschau

Tierschutz in Hessen: Protest gegen Bouffier-Jagd | Rhein-Main - Frankfurter Rundschau

 Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) lädt zur "Gesellschaftsjagd".
Dagegen protestieren Tierschützer. Die Rechtfertigung der Grünröcke,
Jagd sei wichtig für einen artenreichen und gesunden Wildbestand, lassen
sie nicht gelten.......

Dienstag, April 14, 2015

DER FREIE GEIST

DER FREIE GEIST



Im Namen Gottes darf nicht getötet werden!

Nach den furchtbaren Anschlägen von Paris im Januar 2015 haben
einige Religionsgemeinschaft in Deutschland ein Manifest veröffentlicht
unter dem Titel 'Im Namen Gottes darf nicht getötet werden.' Dieser Satz
stimmt. Doch in Wirklichkeit lehren und handeln die Institutionen
Kirche seit Jahrhunderten bis in die Gegenwart ganz anders.

Mittwoch, Dezember 04, 2013

Fotostrecke: Das Leben im Schweinesystem

Fotostrecke: Das Leben im Schweinesystem

..............
Hamburg - Massentierhaltung hat nichts mit dem idyllischen Bild zu tun, das Lebensmittelkonzerne in ihrer Werbung gerne zeichnen. Das haben viele Menschen inzwischen als Tatsache akzeptiert. Zur Wirklichkeit gehört aber auch, dass sich viele Fleischproduzenten nicht einmal an die von der EU vorgeschriebenen Mindestbedingungen halten. Vor allem bei den rund 28 Millionen Schweinen in Deutschland.
SPIEGEL ONLINE liegen Fotos und Filmaufnahmen vor, die der Tierrechtsgruppe Animal Rights Watch (ARIWA) zugespielt wurden. Sie sollen belegen, dass zumindest einige Großbetriebe weiterhin gegen die Vorschriften der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung (TierSchNutztV) verstoßen. Die Aktivisten haben heimlich in Schweinezuchtanlagen in Sachsen, Thüringen, Niedersachsen und Sac....................

Mittwoch, November 27, 2013

pro iure animalis - Hubertusmesse im Dom zu Speyer: Abschließender Brief an Bischof Wiesemann und Domdekan Kohl

pro iure animalis - Hubertusmesse im Dom zu Speyer: Abschließender Brief an Bischof Wiesemann und Domdekan Kohl
Hubertusmesse im Dom zu Speyer: Abschließender Brief an Bischof Wiesemann und Domdekan Kohl Drucken E-Mail

18.11.2013

Hubertusmesse im Dom zu Speyer


Sehr geehrter Herr Dr. Wiesemann,
sehr geehrter Herr Dr. Kohl,

beiliegend erhalten Sie eine Liste von 1567 Bürgern, die gegen die Hubertusmesse im Speyerer Dom bereits per E-Mail bei Ihnen persönlich protestiert haben. Wir gehen davon aus, dass Sie diesen Menschen – wie es die Höflichkeit gebietet – gerne persönlich antworten möchten, ist es doch für Sie eine gute Gelegenheit, den Standpunkt der Kirche sowie Ihre persönliche Sichtweise und Rechtfertigung zu den Massenexekutionen in der Tierwelt durch die Jägerschaft zu erläutern.

Aber es bleiben Fragen offen, Fragen, die der Antwort bedürfen, Fragen, die unbeantwortet weiterhin einen schalen Nachgeschmack hinterlassen.

Empfinden Sie eigentlich Skrupel, wenn Sie die Proteste der Bürger ignorieren? Wird es neuer katholischer Brauch, die Messe unter Polizeischutz abzuhalten? Haben Sie selbst so wenig Gottvertrauen und gleichzeitig so viel Furcht vor friedlichem Protest, dass Sie diese Blutandacht schützen lassen? Ist Ihnen klar, dass Sie sich damit nicht auf die Seite der Lebensbewahrung geschlagen haben, dass Sie das Lied vom Massen-Tier-Tod predigen?

Ist Ihnen bewusst, dass Sie durch den Polizeieinsatz die Würde des Weltkulturerbes schwer beschädigt haben und genau das aus eigenem Verschulden bewirkt haben, was Sie, Herr Wiesemann, noch vor vier Jahren unbedingt vermeiden wollten? Und in diesem Zusammenhang noch eine persönliche Frage an Sie, Herr Wiesemann. Warum weichen Sie jedem Gespräch aus? Ist es Furcht, ist es Arroganz, ist es Gleichgültigkeit, ist es Überheblichkeit oder ist es deswegen, weil Sie argumentativ in der Defensive sind?

Wer Ehrfurcht vor dem Leben hat, hat gleichzeitig Abscheu vor dem Töten. Verstehen Sie den Zusammenhang, begreifen Sie diese einfache Logik oder wollen Sie nicht, können nicht oder dürfen Sie gar nicht verstehen?

Und wenn zur Bewahrung der Schöpfung der Tiermord Ihrer Meinung nach notwendig ist, hat dann der Schöpfer nicht versagt, hat gezeigt, dass er lediglich eine misslungene Schöpfung abgeliefert hat? Reflektieren Sie doch einfach mal die sinngemäßen Fragen des Philosophen Günther Anders, Gedanken jenseits der anthropozentrischen Märchenwelt der Genesis:
Wenn es ihn gibt, dann ist er einer, der die Massentierqual nicht verhindert. Er ist also einer, der - die Hände im Schoß - diese Ereignisse zulässt?
Er ist also einer, der einer einzigen Spezies seine ganze Schöpfung zum Fraß, zur Vernichtung vorwirft?
Ist ein solcher Gott ein gerechter Gott? Ein liebender Gott? Ein barmherziger Gott? Einer, zu dem wir beten dürfen, ohne uns zu entwürdigen? Einer, den wir anbeten dürfen, ohne uns zu schämen?
Findet ihr nicht, dann schon besser kein Gott, als ein bluttriefendes Monster?
Empört euch nicht die Würdelosigkeit derer, die einem, der dies zulässt, sich noch im Gebet nähern, ihn noch als liebenden Gott umlügen?

Herr Kohl, sie meinen der Jäger liebt die Natur? Nein, der Jäger liebt die Tiere wie ein Vergewaltiger sein Opfer, stellte Karin Hutter schon vor einigen Jahren fest. Ist es für Sie so schwer zu begreifen, dass Hege und Pflege eine ekelhafte Fata-Morgana ist, eine Fiktion, der Sie willfährig auf den Leim gegangen sind. Tatsächlich wird nur das gehegt, was später lustvoll abgeschossen werden kann.

Dazu eine kurze Episode, die sich vor Beginn Ihrer Hubertusmesse zugetragen hat:
Am Eingang des Doms stand eine Gruppe aus vier Personen. Ein ca. 16- bis 17-jähriger Jugendlicher – mutmaßlich selbst noch kein Jagdscheininhaber – erzählte einem Jäger mittleren Alters mit blumigen Worten der Begeisterung von seinen Erlebnissen bei Treibjagden. U.a. auch davon, wie abenteuerlich es war, das Wildschwein aufzuspüren, welches „waidwund“ mit einem Schuss in den Kiefer, der am Hals wieder austrat, durch den Wald irrte. Beide brüsteten sich im Gespräch ob ihrer Erlebnisse und „Heldentaten“. Kein Funke der Ehrfurcht vor dem Leben war zu erkennen.

Und eine weitere Episode:
Während wir an diesem Brief arbeiten, ruft uns ein Jäger an, mit dem wir schon seit längerem in Kontakt stehen. Er ist aktiver Jäger, seinen eigenen Worten nach erträgt das Tun und Handeln der meisten seiner Kollegen nicht mehr. Er gibt uns Tipps, wie und wo wir an den kommenden Wochenenden Treibjagden beobachten und dokumentieren sollten. „Es finden wieder Brot und Spiele statt“ sind seine Worte. Er ist entsetzt über die Tierqualen, die er selbst mit ansehen musste und ist sich gewiss, dass gleiche Qualen jetzt wieder stattfinden werden. Seine Informationen beziehen sich auf das Umfeld von Speyer. Sicher sind bei diesen Treibjagden auch viele der Jäger zugegen, die bei Ihnen in der Hubertusmesse waren.

Herr Dr. Wiesemann, Herr Dr. Kohl: Das ist die Realität! Hören Sie auf, von ethisch motivierter Jagd zu schwadronieren. Machen Sie sich kundig, bevor Sie Jagd rechtfertigen, schauen Sie sich die Grausamkeiten an und erklären Sie dann, wie es um die Heiligkeit des Lebens steht. Blasmusik im Dom trägt dazu keineswegs bei.

Hören Sie auf, mit Wattebällchen an eine zutiefst unethische Betonmauer grüner Denkstrukturen zu werfen. Sie machen sich lediglich zu Handlangern, zu Mitschuldigen in der systematischen Vernichtung der freien Tierwelt. Auch Sie trifft die Verachtung kommender Generationen, die dann in einer extrem verarmten und verkleinerten Natur, in einer Welt der alles ausbeutenden Menschenmassen leben müssen! Predigen hilft nicht, handeln Sie, beten hilft nicht, handeln Sie, appellieren hilft nicht, handeln Sie. Oder haben all die Gebete der letzten 2000 Jahre die Welt verbessert? Wohl kaum!

Unser Protest ist mit dem Amen der Messe am 9.11. längst nicht beendet. Die Möglichkeiten des friedlichen Protestes sind zahlreich, wirksam und nachhaltig. Seien Sie versichert, das Bistum Speyer wird im Bekanntheitsgrad Limburg erreichen; wir machen – und zwar ab sofort nicht nur im November – Werbung für Sie.

Wir  begleiten Sie künftig hautnah auf Ihren Wanderungen durchs grüne Absurdistan, stehen Ihnen aber auch zu jedem Zeitpunkt, an jedem Ort zu Konsensgesprächen zur Verfügung – und auch das ist ein Versprechen.


Mit tierfreundlichen Grüßen
  
Dr. Gunter Bleibohm                Harald Hoos
 
PS: Sollten Sie die Namen und E-Mail-Adressen der Protestierenden in elektronischer Form (Excel-Tabelle) benötigen, stellen wir Ihnen diese gerne zur Verfügung

Donnerstag, November 21, 2013

Billiges Fleisch, lebendig geschlachtet - heute-Nachrichten

Billiges Fleisch, lebendig geschlachtet - heute-Nachrichten
An den Füßen aufgehängt, lebendig in Brühkessel geworfen und dann zersägt: Rund 56 Millionen Schweine werden pro Jahr in Deutschland geschlachtet. Laut Bundesregierung oft bei vollem Bewusstsein.
(29.10.2013)
56 Millionen Schweine werden jedes Jahr in Deutschland geschlachtet. Im Akkord. Die Tiere werden vorher betäubt, doch nicht immer funktioniert das. Das ist die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen im Bundestag. 


Kleine Anfrage - Antwort
Das ZDF ist für Inhalte externer Internetseiten nicht verantwortlich


Die Geschichte ist einfach. Die Grünen wollten von der Bundesregierung wissen, wie es um den Tierschutz in den Schlachtbetrieben bestellt ist. Sie stellten eine Kleine Anfrage und bekamen es von der Regierung schriftlich: Mit dem Betäuben der Tiere klappt es nicht immer ganz. Rund 500.000 Schweine sollen pro Jahr qualvoll sterben, weil sie nicht ausreichend mit Gas betäubt wurden, also lebendig ausbluten oder erst im Brühkessel sterben. Bei Rindern geht die Bundesregierung von etwa 200.000 Tieren aus. Der Verband der Fleischwirtschaft bestreitet die Zahlen.

Freitag, November 15, 2013

Hubertusmesse unter Polizeischutz

Microsoft Word - 10112013_hubertusmesse_speyer2.doc - 10112013_hubertusmesse_speyer.pdf
Pressemitteilung vom 10.11.2013
Hubertusmesse am 09.11.2013 im Speyerer Dom
unter Polizeischutz
Bischof Wiesemann und Domdekan Kohl bringen
Weltkulturerbe in Misskredit
Ein Novum im Weltkulturerbe. Wer
gestern am 9. November 2013 die
Hubertusmesse besuchte, staunte nicht
schlecht, als er Polizeipräsenz am
Haupteingang antraf. Selbst währen
d des Gottes

Mittwoch, November 06, 2013

Warum zahlt nicht Kardinal Meisner?

Warum zahlt nicht Kardinal Meisner?
 Für Bundeswehropfer in Kundus:

Warum zahlt nicht Kardinal Meisner?
„Eigentlich müsste Kardinal Meisner aus Köln den Opfern der Bundeswehr in Kundus die geforderten Entschädigungen bezahlen. Denn er hat schließlich behauptet: ‚In betenden Händen ist die Waffe vor Missbrauch sicher.’“ So der Vorschlag von Dieter Potzel, Sprecher der kirchenkritischen Organisation Freie Christen für den Christus der Bergpredigt, zum Kundus-Prozess in Bonn. „Der damalige Verteidigungsminister, der Katholik Franz Josef Jung, hat sich offenbar ebenso darauf verlassen wie der Oberst Klein, der am 4. September 2009 den Befehl zur Bombardierung der zwei Tanklaster vor Kundus gab. Offensichtlich eine todbringende Täuschung.“

In jener Nacht waren 137 afghanische Zivilisten ums Leben gekommen, als ein US-Bomberpilot auf Anforderung der Bundeswehr zwei Bomben auf liegen gebliebene Tanklastwagen fallen ließ, aus denen sich Dorfbewohner mit Benzin zu vorsorgen versuchten. 91 Frauen wurden in wenigen Augenblicken zu Witwen und 163 Kinder zu Waisen. Der Bomberpilot hatte zuvor mehrfach angefragt, ob er die anwesenden Personen nicht zuvor warnen sollte. Dies wurde jedoch verweigert. Nun fordern zwei Familien von Getöteten vor dem Landgericht Bonn von der Bundeswehr Entschädigung. Der verantwortliche Oberst wurde von Minister Jung und Bundeskanzlerin Merkel zunächst gedeckt, 2013 sogar zum Brigadegeneral befördert.

„Minister Jung hatte wenige Monate zuvor noch behauptet, die Bundeswehr agiere in Afghanistan ‚im Bewusstsein der Verantwortung vor Gott und den Menschen’, wie es im Grundgesetz heißt“, so Potzel weiter. Offenbar habe er sich als Katholik auf die Worte Kardinal Meisners aus Köln verlassen, der am 30.1.1996 im Kölner Dom vor Bundeswehr-Soldaten erklärte: „Einem Gott lobenden Soldaten kann man guten Gewissens Verantwortung über Leben und Tod anderer übertragen ... In betenden Händen ist die Waffe vor Missbrauch sicher“.

„Das Vermögen des Erzbistums Köln wird, wie tagesschau.de am 21.10.2013 meldete, auf bis zu drei Milliarden Euro geschätzt. Es wäre also nur recht und billig, wenn der Kardinal seinen Irrtum wenigstens jetzt öffentlich eingestehen und für die Opfer von Kundus die Entschädigung übernehmen würde“, so der lutherische Theologe und ehemalige Pfarrer Dieter Potzel. Außerdem sei es längst überfällig, dass die Parteien, die seit 2005 die Verteidigungsminister für den längsten Krieg seit der Einigung Deutschlands 1871 führen, das „C“ aus ihren Namen streichen. „Der Pazifist Jesus von Nazareth war gegen jede Gewalt. Er wusste, dass man mit Gewalt niemals Frieden schaffen kann. Im Gegensatz dazu lässt man von Regierungsseite seit Jahrzehnten Waffen in Krisenstaaten und Diktaturen liefern und machte so die deutsche Waffenindustrie zum drittgrößten Waffenexporteur der Erde. Wer so handelt, der sollte sich dafür nicht auch noch auf Gott und schon gar nicht auf Christus berufen, und vor allem sollte er sich nicht länger als ‚christlich’ bezeichnen. Deshalb sammeln die Freien Christen für den Christus der Bergpredigt weiter Unterschriften: Keine Waffenexporte im Namen von Christus! CDU/CSU – streicht das ‚C’!“

Mittwoch, Oktober 23, 2013

pro iure animalis - Kirche und Jagd – Reaktionäre unter sich

pro iure animalis - Kirche und Jagd – Reaktionäre unter sich

Kirche und Jagd – Reaktionäre unter sich Drucken E-Mail


Kirche und Jagd – Reaktionäre unter sich


Kirchenvertreter - insbesondere die Vertreter der katholischen Glaubensrichtung   - und Jägerschaft gehen aufeinander zu, verbünden sich, stützen sich, ergänzen sich, bilden eine gemeinsame feste Front gegen die Ehrfurcht vor dem Leben. Nicht vor menschlichem Leben, aber dafür konsequenter  gegenüber nicht-menschlichen Lebensformen. Man trifft sich einträchtig zum Vernichtungssymposion, genannt  Hubertusmesse,  jeden November, pervertiert gemeinsam eine Legende und tritt Moral und Tierrechte in den anthropozentrischen Abgrund.
Zwei Gruppierungen, die auf den ersten Blick kaum Ähnlichkeiten untereinander aufweisen, gehen zunehmend eine fatale Symbiose zur Verherrlichung der Massentötung von Wildtieren ein.
Die eine Institution predigt die Barmherzigkeit, das Mitgefühl und singt das hohe Lied der Moral. Die andere Fraktion meint, Natur- und Wildtierschutz auf ihre Fahnen schreiben zu können, hält sie sich doch für den Regulator der freien Natur, für den Beschützer der Bauern, ja sogar für den Beschützer der ganzen Bevölkerung.
Aber was verbindet sie, was fesselt sie aneinander?
Analysiert man beide Organisationen und beleuchtet ihre inneren Triebkräfte, betrachte ihre Aussagen, vergleicht sie mit ihren Taten und erstellt ein Psychogramm der Motive, treten die gegenüber der Öffentlichkeit wohlweislich verdeckten Beweggründe deutlich hervor.
Man stößt zunächst auf das Phänomen, dass beiden Formationen eine tief verinnerlichte - quasi in Fleisch und Blut übergegangene - Lebensverachtung innewohnt. Dies ist umso erstaunlicher, da die zwei Vereinigungen vehement das Gegenteil verkünden.
Die Prediger der Barmherzigkeit haben durch die Geschichte der letzten 2000 Jahre die breiteste Blutspur gezogen, eine Blutorgie, die von keinem Tyrannen, weder in Zahl noch an Grausamkeit, übertroffen wurde. Millionen von Erschlagenen, Gehenkten, Verbrannten, Verstümmelten, Gequälten, Missbrauchten und Gefolterten säumen den Weg. Massenexekutionen bis hin zum Genozid werden zum Lobpreis ihres Gottes gerühmt und glorifiziert, auch in heutigen Bibelausgaben.
Aber die Todesspirale der Liebesreligion dreht sich, nur inzwischen subtiler, weiter. Ihre Vertreter kämpfen bis heute mit gewaltiger Vehemenz für ungeborenes menschliches Leben und überlassen dann aber das geborene Leben bedenkenlos dem Hungertod, der Verarmung, dem Elend der Slums und der erschreckenden Perspektivlosigkeit des elenden Vegetierens in einer Welt der Menschenmassen; auch diese Toten gehen auf das Konto der Lebensverächter, heute, stündlich, zu Tausenden.
Der Mensch soll, so die Lehre, das Ebenbild dieses Gottes sein, also ist dieser Gott auch das Ebenbild des Menschen. Darf man nach Vorstehendem -  klaren Verstand unterstellt – noch den Wunsch haben, dieses Gottesmonster kennen zu lernen? Wohl kaum.
Aber kann dieser grauenvolle Totenreigen eigentlich noch übertroffen werden? Ja, er kann!
Hat man doch vor lauter Bemühen um das eigene Seelenheil den größten Teil aller Lebewesen, nämlich die gesamte Tierwelt, übersehen, vergessen, ausgeklammert und damit der Misshandlung, Ausbeutung und Vernichtung preisgegeben. Der Christengott hat nur Gefallen an einer Spezies, alle anderen Lebewesen haben dieser Spezies zur Nahrung und Nutzung zu dienen, zumal  man der Tierwelt eine Seele nicht konzediert hat. Humane Hybris in Reinkultur. Aber es geht noch verlogener. Eine Kirche, die von der Heiligkeit des Lebens spricht und die Bewahrung der Schöpfung predigt, gleichzeitig aber Tiermörder wie Vernichter eben dieser Schöpfung exkulpiert sowie deren schändliches Töten sanktioniert, hat die Lüge, den Betrug, die Heuchelei auf ihre Fahnen geschrieben. Diese Kirche ist moralisch diskreditiert, diese Kirche verhöhnt die Botschaft ihres Urhebers.
Genau an dieser Stelle schneiden sich die Interessen der Kirche mit den Vorstellungen der Jagdkaste. Die Welt der Wildtiere muss auf menschliche Vorstellungen, also auf Ökonomie und Nutzenoptimierung, zurecht geschossen werden. Die Tötungsideologie der Antianimalisten feiert Triumphe, es gibt kein Argument, das nicht fadenscheinig, nicht dumm und unwissenschaftlich genug wäre, den flächendeckenden Tiermord zu rechtfertigen. Fast sechs Millionen Wildtiere fallen jährlich in Deutschland diesen bizarren Begründungen zum Opfer. Das jährliche Blutbad ist exorbitant, erreicht Tierkinder genauso wie aussterbende Arten, vernichtet tierische Sozialstrukturen, tötet aufs grausamste mit Gift, Fallen, rücksichtslos, bedenkenlos, gnadenlos. Lebensverachtung in Reinkultur, kirchlich gesegnet, staatlich gewollt.
Die praktizierte Lebensverachtung beider Institutionen basiert auf einem totalitären Anspruch von Macht, wobei der Machterhalt mit den Mitteln der Lüge, des Betrugs und der Verdummung stringent betrieben wird.
Die Kirche, in der Geschichte so gut wie nie auf der Seite der Unterdrückten, regelmäßig aber auf der Seite der politisch Siegreichen, betreibt das politische Macht- und Ränkespiel seit Jahrhunderten.  Nach kürzester Lehrzeit gelangte man zu höchster Perfektion. Man begann das üble Spiel nach der politischen Aufwertung durch Kaiser Konstantin, das Meisterstück präsentierte man mit dem Reichskonkordat zwischen Kirche und Nationalsozialisten. Dieser unselige Vertrag, der Freidenker bewusst diskriminiert,  wirkt bis in unsere Zeit fort.
Die Jägerfraktion verdankt hingegen den Nationalsozialisten, speziell dem Reichsjägermeister und Reichsforstmeister Hermann Göring, ihr Jagdgesetz, das in seinen Kernpunkten auch heute noch gültig ist. Hermann Göring, der gleiche Mann übrigens, der 1941 Reinhard Heydrich mit der Endlösung der Judenfrage beauftragte. Bemerkenswert bleibt in jedem Fall, dass beide Institutionen somit relevante Rahmenbedingungen ihrer heutigen gesellschaftlichen und staatlichen Einordnung in Deutschland aus der NS-Zeit beziehen.
Zum Erhalt bestehender Machtstrukturen durch Betrug, Lüge und Täuschung hat die katholische Kirche einen eindeutigen Wissensvorsprung, die Jägerschaft ist hier in der Rolle des Juniorpartners.
Der kirchliche Erfahrungsschatz auf diesem Feld ist so gravierend, dass selbst eine reine Aufzählung Seiten füllen würde. Deshalb nur Meilensteine stichwortartig. Angefangen mit der konstantinischen Schenkung, mit der die Catholica  sich das Filetstück Italiens als Kirchenstaat einverleibte, bis hin zu ungezählten Textfälschungen in der Bibel, Reliquienbetrug, Wunderbetrug, erschwindelten Heiligen, Geister- und Hexenwahn, Büchervernichtungen, Heiden- und Judendiffamierungen usw. reicht das Macht- und Fälschungsinstrumentarium, das jedem totalitären Regime als Lehrbuch dienen könnte.
Bedingt durch das schmalere Handlungsfeld ist die Jägerschaft darauf angewiesen,  ihr Tötungshobby dem staunenden Publikum immer aufs Neue als notwendig, tierschutzgerecht und artenerhaltend zu präsentieren. Man hat deshalb die Fiktion des Hegers erfunden, wobei allerdings nur das gehegt wird, was man später auch lustvoll abschießen kann. Die Hege wird spätestens dann zur Geistes-Fata-Morgana, wenn sich deutsche Jäger auf Elefantenjagd in Afrika oder auf Bären- und Wolfsjagd in Russland befinden. Hier zeigt sich unmaskiert die Fratze niederer Tötungsinstinkte und Destruktionstriebe. Erfindungsreich ist die Jägerschaft trotzdem. Der Fuchs, das beliebte Mordopfer des kleinen Freizeitschützen, wird geradezu argumentativ vergewaltigt. Erst diente die Tollwut, dann der Fuchsbandwurm und zur Zeit die Fuchsräude als Vehikel, mehrere Hunderttausende dieser prachtvollen Tiere jährlich zu vernichten.
Synchron zum Machterhalt mit den Mitteln der Täuschung bedarf es eines wissens- und wissenschaftsfeindlichen Grundtenors. Haben die Anhänger des Christentums zunächst systematisch versucht, die Hochkultur der Antike zu vernichten, sind sie später direkt zur Eliminierung unbequemer Denker übergegangen. So musste ein Giordano Bruno auf dem Scheiterhaufen seinen großen Geist aushauchen, ein Schicksal, dass man Galileo Galilei ersparte, ihn dafür aber neun Jahre unter Hausarrest stellte, um ihn dann gnädigerweise 1992, also 350 Jahre nach seinem Tod, zu rehabilitieren. Zwei Beispiele von Hunderten aus der Geschichte. Kondomverbot und die bis heute  praktizierte biblische Forderung (1. Korintherbrief 14, 34): mulier taceat in ecclesia (die Frau soll in der Kirche schweigen) mögen als Beispiele der Neuzeit genügen.
Die grüne Zunft, gefangen in der Illusion, die Jagdscheinprüfung sei ein „grünes Abitur“, präsentiert sich vergleichbar erkenntnisresistent. Bleifreie Munition, Schonzeiten für Füchse, moderne Vergrämungsmethoden für Wildschweine und sonstige „Landwirtschaftsschädlinge“ sind nahezu nicht diskussionsfähig, würden sie doch das eigentliche Jägermotiv, nämlich das Freilandschießen auf lebende Ziele, behindern. Moderne Argumente der Wildbiologie bleiben in dieser dumpf-konservativen Natursicht somit erst recht unberücksichtigt.
Getragen und gestützt wird die konservative Wissensverneinung durch streng hierarchische Organisationsstrukturen. Reicht das Spektrum der Hierarchie bei den einen vom einfachen Dorfpfarrer bis zum Papst, dem Stellvertreter Gottes auf Erden - keine kleine Anmaßung übrigens - so beginnt mit dem Jungjäger die Hierarchie der Antianimalisten und endete  beim Reichsjägermeister, dem Vorgänger der heutigen Jagdpräsidenten.
Der kirchlichen Hierarchie fehlt jeder Hauch demokratischen Gedankenguts, ist doch der Papst ein Relikt aus dem antik-kaiserlichen Absolutismus, ein Herrscher, der in seiner Person Legislative, Judikative und Exekutive vereinigt, ein institutioneller Caesarennachfolger, den trotzdem – oder gerade deswegen - weltweit demokratische Regierungsvertreter bewundernd und devot umschwirren, wie Motten das Licht.
Die Hierarchie der Jägerschaft bezieht ihre infektiöse und bedrohliche Wirkung aus einer anderen Quelle, nämlich aus einer teilweise mafiösen Vernetzung einzelner Organisationsstrukturen zu Staat, Justiz, Politik und Exekutive. Die Vernetzung auf jeder Hierarchieebene, faschistoiden Tendenzen nicht abgeneigt, bildet für Außenstehende eine schwer durchdringbare Barriere aus Nutzenabhängigkeiten, Gefälligkeiten, Ideologien, deren verbindender Kulminationspunkt die Triebentladung  beim Tötungsakt ist.
Wie aus jeder Armee bekannt, grenzen derartige Organisationen ihre Mitglieder gern gegenüber der Außenwelt durch einheitliche Kleidung und Uniformität ab, mit dem Zweck, den inneren Zusammenhalt und die institutionelle Zugehörigkeit optisch sichtbar zu machen; Erkennungszeichen und Abgrenzungswunsch laufen parallel.
Geben sich die einfachen katholischen Priester noch mit trister, schwarzer
Kleidung im Straßenbild zufrieden, neigen die höheren Dienstgrade, besonders  bei der Messe zu der allerbuntesten, aufs feinste farblich abgestimmte Kleidung,
die jedes Kostümfest schmücken würde; insbesondere die Mitra gibt dem Kopf
des Trägers eine gen Himmel weisende Spitzform. Man kann daher, satirisch interpretiert, von der Annahme ausgehen, dass der Christengott seine Dienerschaft nur an altägyptischer Maskerade und Weihrauchschwaden aus der Vielzahl der Religionen erkennt. Andererseits – und das scheint realistischer zu sein – dient der Verkleidungshokuspokus ausschließlich dazu, die Gläubigen über die vermeintliche Tiefe der kirchlichen Botschaft hinwegzutäuschen, musste doch die kirchliche Camouflage zu allen Zeiten die erbärmliche Nacktheit und dürftige Substanz ihrer archaischen Moral verbergen.
In der Jagdfraktion herrscht dagegen die Uniformität in lodengrün vor. Man definiert sich als Gleicher unter Gleichen, zeigt aber seine meist ethische Minderbegabung in der Öffentlichkeit gern mit Schlapphut und bevorzugt auch in der Freizeit grüne Lodenstoffe. Lediglich bei Treibjagden schmücken rote Bänder und Warnwesten den grünen Einheitslook, subtile Unterscheidung für Insider und Statussymbol bleibt  Güte und Preis der mitgeschleppten Flinte.
Wo Uniformität und Kastendenken den Ton angibt, stößt man schnell auf die Worte Geschichte, Tradition, Brauchtum und Rituale. Ohne dieses Randthema zu vertiefen, stellt es doch eine starke Brücke zwischen beiden Institutionen dar.
Die historischen Anfänge der Legenden des AT beginnen im Nebel frühester Mythen und kommen über Moses zu den eigentlichen Protagonisten dieses Kultes, nämlich zu dem Wanderprediger Jesus und seinem Publizisten Paulus. Moses übrigens, ein wahrscheinlich nicht geschichtliches Wesen, trotzdem aber Empfänger der 10 Gebote, war von radikaler Natur. Hatte er soeben von seinem Gott den apodiktischen Befehl erhalten „du sollst nicht töten“, lässt er unmittelbar darauf 3000 Mitglieder seiner Gruppe erschlagen (Exodus 32, 27 u.28), weil sie ihren alten Idolen gehuldigt hatten. Diese geistige Bewusstseinsspaltung hat die Kirche nie mehr verlassen, wurde sie doch nur zu oft zur Mörderkirche, die den Tod mit der Predigt der Nächstenliebe bringt.
Die Anfänge der Jagd- Unkultur reichen ähnlich weit in graue Vorzeit, nämlich in die Frühzeit der Menschwerdung, als man als Jäger und Sammler weltweit auf Nahrungssuche war. Auch hier keine grundlegenden Verhaltensänderungen. Wie in der Steinzeit umstellt man nach wie vor gern als Horde ein wehrloses Tier, um es dann gemeinsam abzuschlachten.
Irrsinnigste Rituale, in der Kirche zu Hauf bei Messen, Wallfahrten und sonstigen Illusionsveranstaltungen anzutreffen, lassen auch die Jägerschaft nicht unberührt. Erst mordet man das Reh, dann legt man dem toten Tier einen Zweig als Ehrenbezeugung ins blutige Maul. Die größere Ehre, nämlich dem Tier das Leben zu lassen, verwehrt man. Aber wer möchte schon von seinem Henker geehrt werden? Der Moralist empfindet so etwas als niederträchtige Verspottung des Opfers!
Was beide Institutionen als Brauchtum, als Ritus, als Tradition ausgeben, ist im Lichte der Klarsicht und reinen Vernunft  eine Verdummung des Betrachters, eine scheinheilige, verlogene Illusionswelt, der man nur kopfschüttelnd entfliehen kann.
Beenden wir diese Tragödie menschlicher Vernunft, über die en Detail Bibliotheken gefüllt wurden. Aber was nützt alle geschriebene Weisheit, wenn der Empfänger es nicht liest, es nicht versteht, es nicht verstehen kann und nicht verstehen will. Jeder Geist ist dem unsichtbar, der keinen hat und jeder kann nur so viel Geist wahrnehmen, wie er intellektuelle Kapazität und Redlichkeit besitzt.
Beide Institutionen sind Prototypen anthropozentrischer Überheblichkeit und geistiger Inflexibilität. Der Kirche laufen die Gläubigen weg, monatlich viele Tausend. Dieser Erosionsprozess geht an die Substanz, man hat Werbung nötig, um die Kirchen zu füllen. Die andere Gruppierung leidet zutiefst an nachlassender Akzeptanz in der Bevölkerung, da das Internetzeitalter jeden Menschen befähigt, Wahrheit und Lüge, Aufrichtigkeit und Heuchelei zu hinterfragen. Man ist immer weniger bereit, sich mit einer Moral der Lebensverachtung zu identifizieren und billigt der bisher rechtlosen Tierwelt Lebensrechte, Achtung, Schmerzempfinden, Leidensfähigkeit und Freude zu, Grundwerte, die beide Organisationen vehement verneinen und verhindern.
Die geistige Affinität dieser Vernichtungsbruderschaften gipfelt in dem jährlichen Todesritual der Hubertusmessen. Aber sollen sie sich doch zu Hubertusmessen zusammentun, zu Blutandachten, die eine Pervertierung der Legende gleichkommen, sollen sie weiter ihre Lebensverachtung der moralischen Schande preisgeben und sich in ihren sonstigen  Absurditäten gegenseitig bestärken, sollen sie eine Allianz der ewig Gestrigen bilden. Die aufgeklärte ethische Welt zieht sich voller Ekel zurück und beobachtet interessiert den Weg dieser Organisationen ins gesellschaftliche Abseits.

Dr. Gunter Bleibohm

Freitag, Oktober 11, 2013

Freitag, Juni 28, 2013

www.wildtierschutz-deutschland.de

www.wildtierschutz-deutschland.de

Räude: neues Pseudo-Alibi für die Fuchsjagd

Von Dag Frommhold www.fuechse.info

Während Tier- und Naturschützer mehr Schutz für Meister Reineke fordern, behaupten Jagdverbände, man müsse Füchse intensiv bejagen. In jüngster Zeit führen sie als Argument dafür immer mehr die Bekämpfung der Räude ins Feld. Einer kritischen Betrachtung hält diese Sichtweise jedoch nicht statt. Tatsächlich dürfte es vielmehr die Lust an der Fuchsjagd sein, die Waidmänner dazu motiviert, gegen den Schutz von Füchsen Sturm zu laufen..........................

Donnerstag, Juni 27, 2013

Das Erste Mediathek [ARD] - Lohnsklaven in Deutschland - Miese Jobs für billiges Fleisch - Video zur Sendung Reportage / Dokumentation - Montag, 24.06.2013

Das Erste Mediathek [ARD] - Lohnsklaven in Deutschland - Miese Jobs für billiges Fleisch - Video zur Sendung Reportage / Dokumentation - Montag, 24.06.2013
Reportage / DokumentationLohnsklaven in Deutschland - Miese Jobs für billiges Fleisch
Montag, 24.06.201322:45 Uhr im Ersten
Stundenlöhne von fünf Euro brutto, ungeregelte Einsatzzeiten und Jobs ohne Versicherung: In der deutschen Fleischindustrie werden zahlreiche osteuropäische Arbeiter ausgenutzt, von Betrieben und dubiosen Vermittlungsfirmen. Eine Reportage.

Samstag, Januar 19, 2013

Jäger in der Psychoanalyse | Blog

Jäger in der Psychoanalyse | Blog

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Jäger in der Psychoanalyse

In der heutigen Gesellschaft gilt, wer beim Töten nichts fühlt, ist schwer gestört. 
Seelisch kranke Jäger rechtfertigen mantramässig ihr schäbiges Hobby damit, dass sie am Beute machen Freude haben - das Töten von Lebewesen also ihr Ziel ist.
Dabei ist Jagen kein existenzieller Trieb mehr zum Überleben. Der Hunger- und Dursttrieb kann in diesem Zeitalter ethisch korrekt befriedigt werden. Zudem gibt es Fleisch im Überfluss. Der Jagdtrieb ist ein archaisches Überbleibsel aus vergangener Zeit, wie Kannibalismus, Vergewaltigungen, Gewalt und Totschlag.
Das Töten von Wildtieren aus Spass und Lust ist etwas primitives und barbarisches, zu dem sich eine kleine Minderheit der Gesellschaft hingezogen fühlt.
Reduziert man die Taten der Jäger nur aufs Beutemachen, leben wir in der Schweiz inmitten eines grossen Open Air Schlachthauses. Kinder, Touristen, die Bevölkerung sind Zeugen unrechtmässiger und widerlichen Zustände, innerhalb einer durch Jäger misshandelten Demokratie.
Die meisten ethisch entwickelten Naturfreunde machen schöne Erlebnisse in der Natur, ohne Wildtiere exekutieren zu müssen, damit ihre Sinne befriedigt sind. Es gibt unzählige lobenswerte Menschen, welche die Natur auch nutzen. Nachhaltige, selbstlose Arbeit leisten bei der Feuerwehr, Zivilschutz, Tierschutz, Vegetarier und Veganer die Trockenmauern erstellen etc, Biotope pflegen, Landdienste, Rehkitzrettung usw.
Aus neurowissenschaftlicher Sicht ist auch interessant, das Gewalttaten das Gehirn verändern. Das Gleichgewicht der intellektuellen Fähigkeiten und der niederen animalischen Triebe gestört wird. Jägern fehlt oftmals der Respekt vor Mitlebewesen. Ihre inneren Dämonen reagieren ungehalten auf Einschränkungen, Ratschläge und Kritik aus der Bevölkerung.
Es ist daher nicht verwunderlich, dass es in der Vergangenheit Tierschützer waren, die den Antrieb für Verbesserungen im Wildtierschutz aufgleisten. Die Jäger reagierten immer widerwillig auf Initiativen des Fortschritts. Der gesunde Menschenverstand führte im Jagdwesen zu mehr Wildtierschutz, durch die Abschaffungen von Tellereisen oder die Vogeljagd mit Leimruten. Tierschützer waren die treibende Kraft, damit die Jagdzeiten eingeschränkt und die Anzahl an jagdbaren Arten reduziert wurde. Die Ethik der Jäger rennt traditionell immer dem Zeitgeist hinterher.
Jäger sind gewalttätig und aggressiv. Kein Wildtier gibt sein Leben freiwillig her. Gewalt durch die Jägerhand wird immer weniger toleriert und dies ist gut so. Die Jagd wird zu Recht aus allen Himmelsrichtungen kritisiert. Hobbyjagd ist ein krankhaftes Verhaltensmuster, welches in Friedenszeiten erlaubt, dem Töten im Tierreich zu frönen. Jäger sind Wildtierspanner.
Jäger sind schlechte Liebhaber der Wildtiere
Jäger kaufen Wildtiere über Revier- oder Patentbeiträge, um an ihnen ihre Triebe ausleben zu können, wie Männer Frauen in der Prostitution kaufen. Es geht dabei weniger um Liebe, sondern um eine Illusion. Die Sexspielzeuge der Jäger sind Nachtsichtgeräte, Wilduhren, Fotofallen, Tarnkleidung, Geruchsfilter, Lasermessgeräte, beleuchtete Zielfernrohre, Spezialgeschosse, Messer, Waffen usw.
Alljährlich wütet im Herbst der Jagdvirus auf seinem Höhepunkt. Hauptmotiv dabei ist die Trophäengier auf ein schönes Geweih.
Jäger jagen nicht, um ein ökologisches Gleichgewicht herzustellen, noch regulieren sie aus ökologischer und ökonomischer Sicht Wildtierbestände nachhaltig. Da durch den Jagddruck Wildtierpopulationen eher zunehmen, tragen sie auch nicht wirklich zur Wildschadensverminderung bei. Jäger sind keine Naturschützer sondern archaische Naturausnutzer zum Leidwesen vieler. Jäger nähren den Kult des Todes und sind eingebunden in sektiererische Strukturen.
Wildtierpopulationen könnten auch mittels Geburtenkontrolle nachhaltig reguliert werden ohne Kriege im Tierreich. Zudem ist anhand von Fallbeispielen in jagdfreien Gebieten erwiesen, dass der Jagddruck Wildtierpopulationen stören und erhöhen, die Natur am besten Wildtierpopulationen reguliert.
Die Jagd quält sinnlos unzählige Tiere. Jäger regulieren nicht, sie dezimieren und dies weder richtig, noch erfolgreich. Landwirte, Forst, Weinbauer beklagen Jahr für Jahr angeblich grosse Schäden an den Kulturen. Zerschossene Wildtierbestände produzieren mehr Nachkommen, als in unbejagten Gebieten. Die Jäger sind also für die Schäden verantwortlich, besonders für die vielen Wildunfälle. Die Jagd ist der Schaden schlechthin. Unzählige Tonnen des hochgiftigen Blei ihrer Munition hinterlassen sie der Bevölkerung bei ihrem Hobby. Sie vergiften unsere Umwelt hochgradig und versuchen der Bevölkerung ungesundes mit Angsthormonen angereichertes Wildbret unterzujubeln.
Jäger morden nicht nur kranke oder alte Tiere, sondern nicht selten die stärksten und gesündesten Wildtiere. Eine grosse Anzahl Tiere werden im Laufe der Jagd nur verletzt und nicht getötet. Jagen zerstört die natürliche Balance von Tierpopulationen.
Kulturlandschaft bedeutet auch, dass man die Kultur der Gewaltlosigkeit gegenüber Lebewesen praktiziert. Jagd auf Lebewesen ist Unkultur, genauso wie es Sodomie, Stierkampf oder Krieg ist. Gottgegebene Kultur ist: du sollst nicht töten, dies hat auch Hubertus erkannt. Jagd ist hässlich. Jagd ist Tierquälerei. Jagd gibt vor etwas zu sein, was es gar nicht ist.
Die Jagd hat versagt. Jäger üben ihr unsägliches Handwerk hauptsächlich um ihrer selbst willen aus, also aus Interesse, Vergnügen und Leidenschaft. Jäger fehlinformieren die Öffentlichkeit regelmässig gezielt, um den Rückhalt für ihr barbarisches Hobby zu erhalten.
Seit Jahrzehnten versuchen die Jäger die Wildtierpopulation zu regulieren, was ihnen bis heute auf eine zivilisierte Art und Weise nicht gelungen ist. Jäger sind scheinbar behandlungsresistent gegen tierschützerische Alternativen. Man stelle sich mal vor, wenn die Polizei die Probleme mit dem Säugetier Mensch so regeln würden, wie es die Jäger mit den Wildtieren veranstalten.
"Jagen und Töten werden der Aggression und dem Dominanzstreben zugeordnet. Dass sich Jagen als „gute“, ja saubere Methode des Tötens empfiehlt, ist nur möglich vor dem Hintergrund einer Komplizenschaft des Schweigens. Verschwiegen wird das Erleben des Tötens. Eine Seelenblindheit, die nur dann ausgesetzt wird, wenn der Jäger das Töten als Blutrausch oder als Erlösung darstellt und es somit wieder zu einem irrealen Event werden lässt. Ein seelischer Ausnahmezustand, dessen Opfer er geworden ist. Dies fällt in den Selbstdarstellungen von Jägern und deren Jagdbeschreibungen auf: Der Jäger überträgt die Verantwortung für sein Tun auf ein autonom in ihm wirkendes Triebgeschehen. Diesem konflikthaften, ja dramatischen Seelenzustand steht die unendliche Leichtigkeit des Tötens gegenüber. Sie wird abgefedert durch eine Pseudo-Logik und Scheinrationalität. Dies sichert, dass Jagen psychisch unauffällig bleibt und Teil der Normalität ist", wie Frau Dr. phil. Hanna Rheinz erklärt.

Sonntag, Dezember 09, 2012

Umweltbundesamt zum Zusammenhang von Fleischkonsum und Welthunger - Albert Schweitzer Stiftung

Umweltbundesamt zum Zusammenhang von Fleischkonsum und Welthunger - Albert Schweitzer Stiftung

Das Umweltbundesamt (UBA) rät zu einer Reduzierung des Fleischkonsums innerhalb der Industrieländer, um die Welthungerproblematik zu entschärfen. Dies ist eine der Kernaussagen eines im Oktober erschienenen Positionspapiers des UBA zur nachhaltigen Land- und Biomassenutzung.

Freitag, Dezember 07, 2012

Milchkuh-Recherche - Albert Schweitzer Stiftung

Milchkuh-Recherche - Albert Schweitzer Stiftung

Milchkuh-Recherche

Veröffentlicht am 5. Dez 2012
Gemeinsam mit unseren Kollegen von CIWF veröffentlichen wir die Details einer Recherche, deren Ziel es war, die wahren Bedingungen, unter denen Milchkühe gehalten werden, öffentlich zu machen. Das Rechercheteam besuchte dazu über 50 Betriebe in Dänemark, Deutschland und Spanien. Sehen Sie sich das Video an:

Donnerstag, November 29, 2012

Es wird sich...

Es wird sich...


Es wird sich weiten, das Reich der Liebe, des Friedens.
In uns und in dieser Welt
Er ist mit Geist und Seele EINS mit den Löwen, deshalb wird er nicht gebissen. Die Löwen akzeptieren ihn als Teil von ihnen. Was können wir davon lernen? He is ONE in spirit and soul with the lions, thats why he will not be bitten. The Lions accept him as part of them. What can we learn from this?
Dauer: ‎7:11

Glass Walls - Wände aus Glas / Sir Paul McCartney für PETA - YouTube

Glass Walls - Wände aus Glas / Sir Paul McCartney für PETA - YouTube

Ein Blick hinter die Kulissen der Tierwirtschaft. Sehen Sie die Wahrheit über Fisch, Fleisch, Milch und die gravierenden Folgen auf unseren Planeten. Gesprochen von Ex-Beatle Sir Paul McCartney.